Hello World
Guten Tag da draussen.
Von wahnsinnigen Kollegen gezwungen muss auch ich jetzt meine Sicht der Welt eben dieser mitteilen.
Das Blog läuft momentan noch auf meinem Home-Server mit nur 512k Upstream, hoffentlich wird das ausreichen - späterer Umzug allerdings nicht ausgeschlossen.
Habe die Ehre!





Trackbacks
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Felix
06/22/2005 10:33
Wie angekündigt, habe ich nun also doch ein Blog. Obwohl ich das nicht will. aufstampf Und alles lesenswerte bleibt auf der normalen Homepage. Hierher kommt nur der Rest. Erste Einträge in Blogs sind übrigens ein Thema für sich: Armin Frank Jennifer
Fewe's personal blog
08/23/2005 09:56
nun hat es auch mich erwischt, hier mein erster Blogeintrag ! wie auch: Felix Kris Marco Martin Peter
:: CrUisErs BLOG :: Privates Blog von Martin ...
07/02/2009 06:21
Ja, dies ist also Blogeintrag #1000. Zeit für ein kleines Resümee: Das Ganze entstand am 15.11.2004 aus einer Spontanidee heraus in meiner kleinen Bude in Karlsruhe. Damals waren Blogs IN. In der WEB.DE IT hatte jeder Zweite so ein Teil und ein Großtei
Kommentare
cruiser
Homepage
01/07/2005 03:50
Lass krachen...
Online Casino
01/07/2005 03:50
Die Tomate
01/07/2005 04:02
Die Tomate ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Umgangssprachlich wird vor allem die als Gemüse verwendete rote Frucht als Tomate bezeichnet. Ihren Namen hat die Tomate von der aztekischen Gottheit Tomatl. Ihr lateinischer Name ist Solanum lycopersicum (ehem./synon. Lycopersicon esculentum oder Lycopersicon lycopersicum), und wird auch Liebesapfel, Paradiesapfel oder in Ostösterreich: Paradeiser genannt. Namen in anderen Sprachen sind: tomater (dk); tomate, pomme d'amour, pomme d'or, pomme du Pérou (fr); tomato, love-apple (en); paradajka (sk); tomate (es); tomaat, liefdesappel (nl); pomodoro (it); pomidor (pl); tomates, kärleksäpple (se), tomate (pt); patlagele rosii (ro); paradicsom (hu); paradajz/rajcica (cr).
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Ursprung und Geschichte des Anbaus
Das Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und/oder Südamerika, wobei die Wildformen von Nordchile bis Venezuela verbreitet und beheimatet sind. Die größte Vielfalt der in Kultur befindlicher Formen ist in Mittelamerika zu finden. Dort wurden sie schon von Azteken und Inkas etwa 200 v.Chr. bis 700 n.Chr. kultiviert. Samen wurden bei Ausgrabungen südlich von Mexiko-Stadt in Erdschichten von Höhlen im Tehuacan-Tal gefunden. Die Tomate wurde erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts durch die Entdecker mit Christoph Kolumbus (1493-1504) nach Spanien und Portugal eingeführt. Erste Beschreibungen mit Bildern stammen aus Italien (1522), von Georg Oelinger (1553) und Conrad Gesner (1561), die schon sichtbar Selektionserfolge zeigen. Man vermutet, dass die ersten Pflanzen gelbe Früchte trugen und die Größe einer Kirsche hatten. Auch große rote Tomaten waren schon bekannt. Im frühen 19. Jahrhundert wurde sie dann auch in Nordamerika eingeführt. Vor dem Ersten Weltkrieg war die Tomate bei den Italienern schon längst im Anbau, während in Deutschland die Pflanzen noch als Zierpflanze angesehen wurde und als nicht einfach zu kultivieren galt. Erst ab 1925 fand in Deutschland ein regelrechter Siegeszug der Tomate statt, der gut mit dem der Kartoffel verglichen werden kann. Neuerdings werden in Kalifornien von Ökobauern alte Sorten, die fast ausgestorben sind, wieder angebaut.
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Botanik
Die Tomate gehört wie Andenbeere (Physalis edulis syn. P. peruviana), Aubergine (Solanum melongena), Kartoffel (Solanum tuberosum), Paprika (Capsicum annuum), Pepino/Birnenmelone (Solanum muricatum), Tomatillo (Physalis ixocarpa), Tomatenbaum/Tamarillo (Cyphomandra betacea) und Trompetenblume (Brugmansia x candida) zur Gattung Nachtschatten (Solanum) in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Die Tomate ist eine einjährige, frostempfindliche Pflanze. Sie wird 30 bis 150 cm hoch, teilweise jedoch mit über 4 m auch deutlich höher. Als Jahreskultur im professionellen Anbau kann sie eine Länge von 20 m erreichen. Die Frucht der Tomate ist botanisch gesehen eine Beere.
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Einteilung nach Typen
Fruchtform: rund und glatt (Normale Tomate), flachrund und glatt (meist Fleischtomate), flachrund und faltig (Cuore di Bue in Norditalien), herzförmig (russische Cuore di Bue), oval oder pflaumenförmige Eiertomate (meist im Cherry- oder Cocktailbereich), birnenförmig (Cherrytomate), länglich (San Marzano-Tomate).
Größe: Sie ist stark von der Anzahl Fruchtkammern (Kammern) abhängig. Cherrytomate (2-3), Cocktailtomate (2-3), Normale Tomate (3-5), Cuore di Bue (4-5), Fleischtomate (3-6), San Marzano, Riesentomaten (bis 1 kg). Auch Früchte mit bis zu 10 Kammern sind bekannt.
Farbe: weiß, gelb, orange, rot, rosa, violett, schwarz. Auch grünlich abreifende Sorten sind bekannt.
Farbverteilung: unicolor (UC), bicolor (BC) meist mit grünem Ansatz beim Stängel, getigert/gefleckt.
Wuchstyp: unbegrenzt wachsend (indeterminiert) oder begrenzt wachsend (determiniert), als Busch- oder Stabtomate (auch an Schnur) gezogen.
Reifetyp: früh-, mittel- oder spätreifend (erste rote Tomate bringend), als lose Tomaten oder Trosstomaten erntbar.
Verwendung: Zierpflanze, Hobbyanbau, Selbstpflücke, Direktverkauf und Marktfahrer, Engrosvermarktung oder Industrieverwertung.
Ernteeignung: Maschinenernte Industrie, lose ohne Blütenkelch, lose mit Blütenkelch, Tross/Traube, Tross/Traube jointless (Stiel ohne Sollbruchstelle)
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Zuchtziele
Bei der Selektion neuer Sorten stehen gewöhnlich folgende Zuchtziele im Vordergrund: lockerer Wuchs, breite Resistenz und/oder Toleranz gegen Umwelteinflüsse, Krankheiten, Schädlinge und Viren, gute Produktivität, hohes Ertragsniveau, schnelle Fruchtentwicklung, sicherer Fruchtansatz auch bei ungünstigen Klimabedingungen, einheitliche Sortierung, bestimmte Größe und Gewicht, gleichmäßige Farbe und Farbe selbst, guter Geschmack und hoher Gehalt an wichtigen Inhaltstoffen, gute Transportfähigkeit und Fruchtfestigkeit, lange Haltbarkeit, verwendungsspezifische Eignung allgemein. Bei der Zucht alter Sorten durch Ökobauern zählt dagegen nur der Geschmack, da hier der Kunde Preise über 10 Euro zu zahlen bereit ist.
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Züchter, Samenhändler und Hobbytütenanbieter
Züchter: Bejo (NL), Clause-Tézier (F), De Ruiter Seeds (NL), Dæhnfeldt A/S (DK), Enza Zaden (NL), Goutier (F), Hild-Nunhems (D), Nickerson-Zwaan (NL), Rijk Zwaan (NL), Saatzucht Quedlinburg (D), Sakata (J), Seminis Vegetables Seeds (NL), Syngenta Vegetable Seeds (F), Takii (J), Tozer Seeds (GB), Vilmorin (F), Western Seeds (NL), ...
Händler für Profis: Agri Saaten (D), Bigler Samen (CH), Bingenheimer Saatgut AG (D), Enza Samen Deutschland GmbH (D), Eric Schweizer AG (CH), Nebelung (D), UFA-Samen (CH), Samen Glättli (CH), Voltz Graines (F), ...
Vermehrer: Bakker-Brothers (NL), Sativa Rheinau (CH), Sativa srl (I), SAIS srl (I), ...
Anbieter von Hobbytüten: Flora Geissler (CH), Nebelung (D), Samen Mauser AG (CH), UFA-Samen (CH), Graines Voltz (F), Wyss-Samen (CH), SAIS srl (I), Johnny's Selected Seeds (USA), Tozer Seeds (GB)...
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Sorten
Es gibt sicher deutlich über 2500 Sorten und mindestens nochmal so viele Züchtersorten, die nie angemeldet waren und deshalb auch nie einen Namen erhalten haben. Diese hier aufzuführen macht keinen Sinn. Auch sind die Anzahl Neuheiten, die jedes Jahr hinzukommen sehr groß. Wer sich über die Sortenvielfalt informieren möchte benutze die Links am Ende dieses Artikels oder kann auf den Sites der Samenhändler und Züchter fündig werden.
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Verwendung als Nahrungsmittel
Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95%), außerdem enthält sie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin sowie Mineralstoffe, besonders Kalium und Spurenelemente. Der rote Farbstoff ist Lycopin, ein Carotinoid, das die Abwehr stärken soll, da es antioxidativ wirkt und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken soll. Der Nährwertgehalt ist mit etwa 75 Kilojoule pro 100 g relativ gering. Aus Tomaten wird in großen Mengen Tomatenmark hergestellt. Die grünen, unreifen Früchte sind gekocht, gebraten oder sauer eingelegt essbar. Bei der Vorbereitung von Mahlzeiten sollten grüne Teile und der Stielansatz entfernt werden. In den unreifen grünen Stellen der Frucht befindet sich das giftige Solanin, dass sich vor allem in der Pflanze aber auch in grünen Früchten befindet. Es kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Aktuelle Untersuchungen haben ergeben, dass der Gehalt an Vitaminen in Dosenware meist höher liegt als bei frischer Ware. Industrietomaten werden fast immer dort konserviert, wo sich deren Produktion befindet. Solche Tomaten reifen deutlich besser aus, werden meist noch am Erntetag verarbeitet und haben einen geringeren Wassergehalt als Frischware aus dem Ausland. Dies macht Verarbeitungsverluste mehr als wett. Die Tomate kann sicher nicht als Heilpflanze bezeichnet werden. Dazu besitzt sie nicht die nötigen nachweisbaren akuten Heilwirkungen. Jedoch wird sie von Ernährungswissenschaftlern zur Prophylaxe empfohlen. Sicher enthält sie viele Wirkstoffe, die sehr gesund sind. Diese kommen jedoch vor allem dann zur Wirkung, wenn der physische Zustand eines Menschen angeschlagen ist; sonst scheinen sie wirkungslos.
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Verbrauch und Herkunft
Im Durchschnitt isst jeder Deutsche rund 15 kg Tomaten pro Jahr. Nur 6 % der in Deutschland vermarkteten Tomaten werden auch dort produziert. Heute wird die Tomate weltweit in vielen Zuchtformen angebaut. Herkunftsländer sind unter anderem die Niederlande (mengenmäßig führend), Spanien (besonders die Kanarischen Inseln), Italien und Marokko.
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Erfolgsfaktoren der Tomatenkultur
Damit die Tomatenkultur zu einem möglichst guten Ergebnis führt, sind folgende Faktoren zu optimieren: resistente und tolerante Sorten, gleichmäßige Bewässerung für gleichmäßiges Wachstum, ausgeglichene, kontinuierliche Nährstoffversorgung, viel Licht, ausreichend Wärme, gute Bodenstruktur bis etwa 50 cm Tiefe, bei Bodenkultur keine frische Kalkung, warme Böden (Temp. > 14 °C), möglichst frühe Ernte anstreben.
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Trends im Tomatenanbau
Ökobauern in Kalifornien ziehen im Gewächshaus eine Vielzahl von nicht mehr bekannten altertümlichen Sorten (engl. "heirloom vegetable varieties"), die aus den Anfängen des Tomatenanbaus stammen. Die Tomaten werden auch hier von Hand geerntet und erzielen Preise von (umgerechnet) über 10 Euro pro Kilo. Solch ein Sortiment wurde vor wenigen Jahren auch von der Nr. 2 der Einzelhandelsketten in der Schweiz lanciert. Dieser Trend entspringt dem Gedanken, dass Altbewährtes besser sein kann und hat durch die Unbekannheit der Produkte einen gewissen Neuheitswert. Tatsächlich werden durch solche Gemüse keine großen Märkte erschlossen. Sie sind in der Regel Nischenprodukte von Marktfahrern für Liebhaber und im Hobbyanbau, die Raritäten pflegen.
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Jungpflanzenanzucht
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Aussaat
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Samengewinnung
Allgemein: Generell ist die Samengewinnung durch Nachbau nur dann erlaubt, wenn der Sortenschutz abgelaufen ist oder nie bestanden hat. Dies wird durch das Sortenschutzgesetz geregelt. Davon sind vor allem sehr alte Sorten betroffen. Sinnvoll ist die Samenvermehrung auch nur dann, wenn es sich um OP-Sorten (engl. open pollinated varieties) handelt. Bei F1-Hybriden käme es zur Aufspaltung der Hybridisierung und einem sehr hohen Anteil etwa 50 %) an sortenuntypischen Pflanzen. Der Abstand zu Fremdbefruchtern beträgt 100 m. Eine Fremdbefruchtung ist aber sehr selten.
Utensilien und Material: Die Tomaten, sie werden wie üblich zur Gemüseproduktion angebaut. Dann wählt man eine Pflanze aus einer möglichst großen Anzahl der gleichen Sorte aus, die sortentypisch, gesund und vital ist. Die Früchte zur Saatgutgewinnung bleiben möglichst lange an der Pflanze, damit sie Vollreife erreichen können. Je besser die Früchte ausreifen und je länger sie an der Pflanze bleiben, desto besser der Samen. Sie können aber auch nachgereift werden. Es dürfen nur gesunde, gut ausgewachsene Früchte verwendet werden. Wenn sie schon sehr weich sind ist dies ein Zeichen fortgeschrittener Reife. Weiter benötigt werden wahlweise: Messer, Löffel, diverse Gefäße, Rührgeräte, Siebe, Tücher, Tüten, Gläser, Schreibzeug, Lagerplatz, evtl. Chlorwasserstoffsäure, Soda, Trockenmittel (Silikagel o.ä.).
Vorgehensweise: Die gereiften Früchte werden nach und nach geerntet, aufgeschnitten und nur der Samen mit seiner gallertartigen Masse in ein Gefäß ausgedrückt. Bei sehr kleinen Früchten kann auch die ganze Frucht verwendet werden. Den Rest der aufgeschnittenen Früchte kann man für Speisen weiterverwenden.
o Fermentations-Methode: Zur Nassreinigung mit Gärung, auch Fermentierung genannt, wird der Samenbrei mit etwas Wasser verdünnt, stark aufgerührt oder vorsichtig mit einem Mixer püriert und zum Gären aufgestellt. Tomaten und Gurken benötigen diese Fermentation. Sie stellt ein Vorgang dar, der auch in der Natur nach dem Fruchtfall mit anschließender Verrottung stattfindet. Durch die während der Fermentation aktiven Bakterien werden auch viele samenbürtigen Krankheiten zerstört. Je nach Temperatur beginnt sich das Gemisch nach 3-8 Tagen einzutrüben und gärt leicht, was stark riechen kann. Die Gärung genügt dann, wenn sich an der Breioberfläche ein weißer oder grauer Schimmel bildet.
o Chemische Methode: Bei dieser Methode wird Chlorwasserstoffsäure (engl. hydrochloric acid) oder Soda (engl. sodium carbonate) verwendet. Bei dem mit bis 5 % angereicherten Brei setzt eine schnelle Zersetzung der gallertartigen Samenumhüllung ein. Soda erfüllt den gleichen Zweck und ist für den Anwender im Gebrauch weniger gefährlich verursacht jedoch eine braune Verfärbung der Samen, was sie beschädigt aussehen lässt. Nach der Behandlung müssen die Samen gründlich gespült werden, damit die Hilfsstoffe entfernt sind.
Dann wird der Brei in ein großes Gefäss umgefüllt und der Samen mit einem Wasserstrahl aufgespült. So werden die letzten Reste der gallertartigen Masse um den Samen entfernt, die guten Samen sinken zu Boden und die leeren, unbrauchbaren schwimmen wie das Fruchtfleisch an die Oberfläche. Was obenauf schwimmt, wird mit einem Sieb abgefischt oder abgegossen. Die guten Samen werden zum Trocknen in dünner Schicht auf Tücher, Siebe oder sonst eine saubere Unterlage ausgebreitet. Der Samen soll rasch und gut, aber nicht mit Gewalt (Backofen, große Hitze, Mikrowelle) getrocknet werden. Ziel ist ein Feuchtegehalt von 6 %. Der Feuchtegehalt kann annähernd ermittelt werden, indem Samen pulverisiert wird, 1 h bei 120 °C im Ofen getrocknet wird und die Gewichtsdifferenz bestimmt wird. Ist der Samen getrocknet, ist er sehr leicht und etwas klumpig. Deshalb werden die Samen durch leichtes Reiben zwischen den Handflächen vereinzelt. Anschließend wird er in Tüten oder Gläser gefüllt und mit Sorte, Jahr und weiteren Hinweisen beschriftet.
Aufbewahrung: Aufbewahrt wird der Samen in Papiertüten, Keimschutzpackungen mit PE- und/oder Alu-Schicht und in luftdichten Gläsern. Das Lager sollte lichtgeschützt, kühl (etwa 15 °C), trocken bei 30-40 % Luftfeuchte sein und keinen Temperatur- oder Feuchteschwankungen unterliegen. Am besten sind braune Gläsern mit eingeschliffenen Deckeln, in die noch ein Päckchen Trocknungsmittel hineingehängt oder -gelegt wird um den Samen trocken zu halten. Das Trocknungsmittel sollte alle 6-12 Monate durch frisches, rückgetrocknetes ersetzt werden. Reine Papiertüten oder Kunststoffgefäße sind weniger geeignet, weil Papier, aber auch Kunststoff, Feuchte aufnehmen und durchlassen kann. Auch Gummidichtungen sind nicht wirklich wasserdicht. Wenn die Möglichkeit dazu besteht, kann auch ein neutrales Schutzgas (Stickstoff) mit eingefüllt werden, um den Sauerstoff aus der Verpackung zu verdrängen. Gut gelagerter Tomatensamen mit 6 % Feuchtegehalt verliert 5-8 Jahre kaum an Keimfähigkeit.
Nachteile des Nachbaus: Wird von kranken Pflanzen Samen geerntet, werden die samenbürtigen Krankheiten mit in die neue Kultur genommen. Dies ist besonders bei gefährlichen, schwer bekämpfbaren Krankheiten wie etwa der Bakterienwelke Corynebacterium michiganense (syn. Clavibacter michiganense), einer Quarantänekrankheit, zu beachten. Kommerziell vertriebener Samen ist auf die wichtigsten Krankheiten getestet. Möglich sind auch Keimfähigkeitsverluste durch unsachgemäße Fermentierung.
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Samenbezugsquellen
Samen können in Gartencentern und bei Samenhändlern bezogen werden. Es wird zwischen Profis/Produzenten (große Mengen und teure Spezialsorten) in Züchterpackungen und Hobby (Kleinstmengen günstiger Sorten für Consumer/Amateur) in sog. Bunten Tüten unterschieden.
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Saatgutqualität und Samenbedarf
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Material und Utensilien
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Aussaatmethode
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Termine und Wachstumsphasen
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Aussaatzeit
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Keimung
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Aussaat bis Pflanzung
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Pflanzung
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Platzbedarf
Pflanzenabstand und Pfl./m²
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Jungpflanzen
Qualitätsmerkmale: Größe, Sorte, Resistenzen, Toleranzen, Blattanzahl bis 1. Blüte, Alter der Jungpflanze, Wachstumstyp, Herkunft, allgemeiner Habitus, Anzuchtmethode.
Veredelung: Wie Versuche seit etwa 1996 zeigen, bringen Tomaten deutlichen Mehrertrag, wenn sie auf wüchsige (vegetatives Wachstum) Unterlagen veredelt werden. Seit dem Jahr 2003 werden veredelte Tomaten auch im Verkauf für den Hobbybereich angeboten. Als Veredelungsmethode hat sich die Kopfpropfveredelung gegenüber der Gegenzungenveredelung durchgesetzt und wird bereits maschinell durchgeführt. Mit der Veredelung verlängert sich die Jungpflanzenanzucht um etwa eine Woche. Die Unterlagen werden wegen ihrer Resistenzen und Toleranzen gegenüber Krankheiten verwendet und wurden aus wildwachsenden Tomaten selektiert. Sie schützt die Pflanze vor gängigen bodenbürtigen Krankheiten wie Korkwurzelkrankheit, Nematoden, Cladosporium, Fusarium und Meloidogyne, die über die Wurzel eindringen können. Ebenso wirkt die Veredelung physiologischen Stress (bewirkt generatives Wachstum) während Hitzeperioden entgegen. Einige Tomatenunterlagen sind ebenso für die Aubergine geeignet. Wichtig ist, veredelte Tomaten nicht zu tief zu pflanzen, um ein Bewurzeln der Sorte zu verhindern. Dies würde die Pflanze wieder gegenüber Krankheiten anfällig machen.
Triebanzahl pro Pflanze: Meist werden noch 1-triebig unveredelte Pflanzen verwendet. Aber auch 1-triebig veredelte Pflanzen sind im Einsatz. Durch die Verwendung von sehr vegetativen Unterlagen ist auch die 2-triebige Kulturweise gegenüber der 1-triebigen ohne nennenswerte Ertragseinbussen möglich. Entscheidend ist in der Kultur dann die Triebanzahl/m². So kann bei gleich viel Trieben/m² mit der Hälfte der Pflanzen gearbeitet werden. Dies kann gesamt gesehen finanziell günstiger sein, obwohl veredelte Pflanzen teurer sind. Auch drei und mehr Triebe wurden getestet, haben sich aber nicht durchgesetzt.
Pflanzengröße: Keimling, Sämling, gezogene Pflanze, Speedy, Starter, Fertigpflanze.
Entwicklungsstadium der Jungpflanze:
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el*Loco
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01/07/2005 04:04
Qky
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01/07/2005 06:08
BTW: Willy, ich glaube Du bist nicht ausgelastet
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