Neues Device: Motorola Defy mit Android

Screenshot
Als The Phone House letztens Schnäppchenalarm hatte, konnte ich dem Motorola Defy für 279,- nicht widerstehen. Seit einigen Wochen habe ich also ein Linux-basiertes Smartphone und bin begeistert.

Da nach einiger Zeit die Basisinstallation - gerade bei einem Linux-System - langweilig wird, muss gebastelt werden. Also erstmal per z4root Superuser Rechte auf dem Device bekommen. Das ist mit der manuellen Installation einer App (nicht immer im Android Market verfügbar) und einem anschliessenden Click schnell getan. Alternativ gibt es eine weitere Methode namens SuperOneClick mittels USB. Vorteile bei gerooteten Devices sind unter anderem: Screenshots sind möglich, Backup Tools funktionieren, Systemapplikationen können deinstalliert werden.

Motorola erweitert das Android 2.1 mit einer eigenen Oberfläche namens Motoblur, welche neben Widgets einige Zusatzfunktionen wie Remote-Ortung und -Sperrung des Gerätes erlaubt. Durch viele Hintergrunddienste und laufende Anwendung steht Motoblur aber auch im Verdacht, das Defy zu verlangsamen. Da Motorola die Kernelbinaries signiert und keine unsignierten Kernel ausführt, sind 3rd Party ROMs wie Cyanogen noch nicht für das Defy portiert. Es existieren aber Android 2.1 ROMs ohne Motoblur, die mit JIT (Just-in-time Compiler) aus Android 2.2 ausgestattet sind - so eins läuft jetzt auf meinem Gerät. Wie das funktioniert steht ausführlich in den Foren bei android-hilfe.de oder XDA-Developers.

Ein offizielles Android 2.2 Froyo Update ist von Motorola für Q2/2011 angekündigt, allerdings scheint in China bereits ein 2.2 ROM zu kursieren, allerdings nur auf Chinesisch und Englisch, ohne die Google Apps und mit einigen Bugs - aber die Jungs von XDA sind da fleissig am basteln.

Welche Apps ich einsetze, erzähle ich in einem weiteren Beitrag.
Tags für diesen Artikel: , , , ,
Kategorie: Android

Eeexperiment gescheitert

Letzte Woche habe ich mich berauscht durch einen positiven Artikel bei Heise Mobil dazu hinreissen lassen, mir einen Asus EEE PC 901 zu kaufen.

Nachdem ich jetzt das ganze Wochenende damit herumgespielt, habe ich mich dann gestern abend dazu entschieden, das Experiment zu beenden und das Gerät zurückzugeben. Auch wenn das Gehäuse extrem klein, die Geschwindigkeit akzeptabel und die Akkulaufzeit mit >6h enorm ist - die Tastatur ist definitiv ein großes Übel. Nicht nur daß die Tasten zu klein sind, die etwas verschobene Anordnung u.a. der Nummerntasten hat mich in den Wahnsinn getrieben. Dagegen sind die Tasten des Media Akoya Mini bzw. des MSI Wind angenehm groß und "normal" angeordnet.

Größenvergleich Macbook - EEE PC 901


Frontalvergleich
Tags für diesen Artikel: , , , ,
Kategorie: Technik

Onion Goggles

Dinge, die die Welt (nicht?) braucht... es sieht eben bescheuert aus - aber wenn ich dafür beim Zwiebelschälen nicht heulen muss, würde ich sie aufziehen:

Onion Goggles
Tags für diesen Artikel: ,
Kategorie: kurioses

Tastatur aus Stahl

Hart wie Kruppstahl?


Auch nicht schlecht - aber $1.195 für eine Tastatur mit Trackball? :-|
Tags für diesen Artikel: ,
Kategorie: Technik

Optimus Mini Three Keyboard

Es ist zwar noch nicht die große und lang erwartete Optimus Tastatur, aber als kleines Gadget auch nicht schlecht: Das Optimus Mini Three Keyboard. Laut Thinkgeek lieferbar ab Mitte September für $159.99 ist es aber doch reichlich teuer. Trotzdem lässig.
Die kleinen programmierbaren Tastenscreens haben eine Auflösung von 96x96 Pixeln bei einer Größe von 30x30mm und können auch dynamische Bilder anzeigen, z.B. von Webcams oder als Systemmonitor mit CPU Graph. Mehr gibts bei Gizmodo.
Tags für diesen Artikel: , ,
Kategorie: Technik