Eeexperiment gescheitert

Letzte Woche habe ich mich berauscht durch einen positiven Artikel bei Heise Mobil dazu hinreissen lassen, mir einen Asus EEE PC 901 zu kaufen.

Nachdem ich jetzt das ganze Wochenende damit herumgespielt, habe ich mich dann gestern abend dazu entschieden, das Experiment zu beenden und das Gerät zurückzugeben. Auch wenn das Gehäuse extrem klein, die Geschwindigkeit akzeptabel und die Akkulaufzeit mit >6h enorm ist - die Tastatur ist definitiv ein großes Übel. Nicht nur daß die Tasten zu klein sind, die etwas verschobene Anordnung u.a. der Nummerntasten hat mich in den Wahnsinn getrieben. Dagegen sind die Tasten des Media Akoya Mini bzw. des MSI Wind angenehm groß und "normal" angeordnet.

Größenvergleich Macbook - EEE PC 901


Frontalvergleich
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Kategorie: Technik

comBOTS - Speichermonster?

Zur Qualität des comBOTS Produkts möchte ich mich eigentlich nicht äussern, die Screenshots sehen zwar alle süß aus, aber viel mehr gab es bisher ja auch nicht zu sehen und mir fehlt ein wenig die Zielgruppe für diesen Client. Eine nette Zusammenfassung gibt es bei mømø und bei 50Hz. Die versprochenen Funktionen tun noch gar nicht oder aber funktionieren nur manchmal, da ich jetzt aber einen comBOT mal live sehen durfte hier ein Screenshot des Windows Taskmanagers bei Betrieb des comBOTS Client mit nur einem Kontakt:

Speichermonster
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Kategorie: Technik

Welches OS hättens denn gern?

Nachdem MacOS X wie erwartet wunderbar schnell auf dem neuen Macbook rennt geht es jetzt an die Installation weiterer Betriebssysteme. Auf jeden Fall muss noch ein Gentoo installiert werden, dazu noch ein Windows XP.
Technisch gibt es zwei Wege dies zu realisieren:

1. Festplatte partitionieren und die Betriebssysteme "normal" installieren
2. Eine Virtualisierungslösung wie Parallels Desktop nutzen und die Betriebssysteme in Containern unterhalb von MacOS X installieren.

Die erste Methode hat den Vorteil, daß die Betriebssystem die nativen Hardware-Ressourcen nutzen können und dementsprechend schneller laufen als auf einer Virtualisierungslösung oberhalb von MacOS X. Der Nachteil: die neue Intel Referenzarchitektur, die Apple für die neue Generation mit Core CPUs nutzt, verwendet anstatt dem antiken PC BIOS das Extensible Firmware Interface (EFI). Teil von EFI ist GPT, ein neuer Standard für ein Partitionstabellen Layout welches momentan nur von MacOS X und Linux unterstützt wird. Windows besteht auf einem "legacy MBR", welchen z.B. das von Apple zur Verfügung gestellte Tool Bootcamp installiert.

Neben dem "diskutil" Tool von MacOS X gibt es momentan kein Partitionierungstool, welches GPT und MBR unterstützt - also muss die Platte manuell umpartitioniert werden. Jetzt wirds unschön: MBR unterstützt nur vier primäre Partitionen, GPT kennt keine erweiterten/logischen Partitionen. Also stehen nur vier mögliche Partitionen zur Verfügung, davon wird die erste von Apples eigenem Bootloader verwendet - macht drei übrige Partitionen: eine für MacOS X, eine für Linux mit Swapfile und eine für Windows. Die Windows Partition muss die letzte der vier primären Partionen sein, sonst gibt es Probleme mit Bootcamp. Eine ausführliche Beschreibung gibt es bei OnMac.

Die zweite Methode bietet den Vorteil, daß alle in Virtuellen Maschinen laufenden Betriebssysteme parallel zum darunter laufenden MacOS X betrieben werden können und ein switchen einfach möglich ist ohne den Rechner zu rebooten. Parallels verspricht eine Performance nahe am nativen System, vermutlich werde ich diese Methode mit der 30-Tage Trial von Parallels Desktop versuchen.
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Kategorie: Apple

Was tun bei kompromittiertem Windows Rechner?

Aus aktuellem Anlass mal wieder der Hinweis auf die einzige Möglichkeit, ein kompromittiertes Windows System wieder sauber zu bekommen: die Neuinstallation. Und das sagen (nur) irgendwelche Windows-Hasser aus gefürchteten Newsgroups, sondern ein Artikel im Microsoft Technet. In Kurzversion:
- You can’t clean a compromised system by patching it. Patching only removes the vulnerability.
- You can’t clean a compromised system by removing the back doors.
- You can’t clean a compromised system by using some "vulnerability remover."
- You can’t clean a compromised system by using a virus scanner.
- You can’t clean a compromised system by reinstalling the operating system over the existing installation.
- You can’t trust any data copied from a compromised system.
- You can’t trust the event logs on a compromised system.
- You may not be able to trust your latest backup.
- The only way to clean a compromised system is to flatten and rebuild.
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Kategorie: Technik

Windows XP und WPA2

Reminder to self: WPA2 Verschlüsselung für WLANs funktioniert auch nach einstündiger Fehlersuche erst dann, wenn der Patch aus KB893357 eingespielt ist. Gnaarf :-| Und ich habe wirklich an mir gezweifelt. Unter Linux funktioniert das mit dem wpa_supplicant ganz wunderbar, wenn man die Config versteht. In meinem Fall (WPA2 mit Pre-Shared Key) sieht die /etc/wpa_supplicant.conf so aus:
ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
ctrl_interface_group=0
eapol_version=1
ap_scan=1
fast_reauth=1
network={
        ssid="<meine SSID>"
        mode=0
        proto=WPA RSN
        key_mgmt=WPA-PSK
        pairwise=CCMP TKIP
        group=CCMP TKIP
        psk="<wilder Key hier>"
        priority=9
}
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Kategorie: Technik